| nach
800 |
Errichtung
einer (Fachwerk-)Kapelle als Eigenkirche auf dem Hof
eines altsächsischen Adelsgeschlechtes. |
| um
1000 |
Bau
einer Steinkirche im romanischen Stil (rundbogige Türen
und Fenster). Von diesem Bauwerk ist in der Südwestwand
ein Mauerrest mit einer Dachschräge gut
erkennbar. |
| um
1150 |
Anlage
einer Kirchenburg: romanischer Umbau des vorhandenen
Kirchegebäudes mit wehrhaftem Turm (unterer Teil des
heutigen Turmes); Errichtung einer Ringmauer (Reste
nördlicher Kirchplatz) mit befestigten Toren und
Steinspeichern. |
| um
1350 |
Erweiterung
der Kirche im frühgotischen Stil (schmale spitzbogige
Türen und Fenster). Aus dieser Bauphase ist das erste,
mit Bruchsteinen spitzbogig überwölbte Joch des Chores
erhalten. |
| bis
1538 |
Ausbau
zur heutigen spätgotischen Kirche (große
reichgestaltete spitzbogige Türen und Fenster). Sie
stellt eine dreischiffige Stufenhalle dar (breites
Mittelschiff, zwei gleichgroße schmalere
Seitenschiffe). Sie ist spitzbogig mit Backstein
überwölbt. Nach Osten hin schließt sich ein ebenfalls
spitzbogig überwölbter einschiffiger Chor an, der mit
fünf Seiten eines Achteckes abschließt. |